Baccarat gehört zu den elegantesten Tischspielen im Casino, wirkt auf viele Anfänger jedoch zunächst kompliziert. Dabei ist kaum ein anderes Kartenspiel so einfach zu erlernen. Wer die grundlegenden Regeln einmal verstanden hat, kann innerhalb weniger Minuten mitspielen. Genau das macht Baccarat seit Jahrzehnten so beliebt – sowohl in landbasierten Spielbanken als auch in modernen Online-Casinos. Lesen Sie mehr dazu auf neue online casinos deutschland.
Der folgende Leitfaden erklärt Schritt für Schritt, wie eine Runde abläuft, welche Einsätze möglich sind und warum die Regeln so einsteigerfreundlich sind. Wer sich zusätzlich für seriöse Anbieter interessiert, findet bei Visa Casino eine gute Übersicht über geprüfte Plattformen.
Die Grundlagen des Baccarat-Spiels
Im Kern geht es bei Baccarat um einen einfachen Vergleich: Zwei Hände – die des Spielers und die der Bank – treten gegeneinander an. Ziel ist es, mit den Karten einen Gesamtwert möglichst nahe an neun Punkte zu erreichen. Der Spieler selbst trifft keine Entscheidungen über das Ziehen weiterer Karten; diese Regeln sind fest vorgegeben. Dadurch entfällt der Druck, strategische Fehler zu machen.
Die Kartenwerte sind leicht zu merken: Ass zählt als ein Punkt, die Karten Zwei bis Neun behalten ihren Nennwert, und Zehn, Bube, Dame sowie König zählen jeweils null Punkte. Übersteigt die Summe den Wert neun, wird einfach die Zehnerstelle abgezogen. Aus 7 plus 8, also 15, wird somit ein Wert von fünf.
Vor jeder Runde können Spieler auf drei mögliche Ergebnisse setzen: den Sieg des Spielers (Player), den Sieg der Bank (Banker) oder ein Unentschieden (Tie). Beim klassischen Baccarat kommen acht Kartendecks zum Einsatz. Wer sich für eine Variante mit weniger Decks entscheidet, sollte beachten, dass sich die Auszahlungen und Wahrscheinlichkeiten leicht verschieben.
Der Hausvorteil ist bemerkenswert niedrig. Auf die Bank-Wette liegt er bei etwa 1,06 Prozent, auf die Spieler-Wette bei rund 1,24 Prozent. Die Tie-Wette hingegen hat mit ungefähr 14,4 Prozent einen deutlich höheren Hausvorteil und eignet sich daher eher für Gelegenheitsspieler.
Der Spielablauf Schritt für Schritt
Zu Beginn setzen alle Teilnehmer ihre Chips auf das gewünschte Feld. Anschließend gibt der Croupier – oder bei Online-Varianten ein Zufallsgenerator – jeweils zwei Karten an die Spieler- und die Bankhand aus. Nun wird der Punktwert beider Hände berechnet und verglichen.
Erreicht eine Hand sofort acht oder neun Punkte, spricht man von einem „Natural“. In diesem Fall endet die Runde ohne weitere Karten, und die höhere Hand gewinnt. Liegen beide Hände bei acht oder neun, gewinnt die höhere Punktzahl – bei Gleichstand endet die Runde unentschieden.
Ist kein Natural vorhanden, greift die sogenannte Ziehungsregel. Die Spielerhand zieht bei einem Wert von null bis fünf eine dritte Karte. Bei sechs oder sieben bleibt sie stehen. Ob die Bankhand ebenfalls zieht, hängt vom Wert der Bank und gegebenenfalls von der dritten Karte der Spielerhand ab. Diese Tabelle wirkt zunächst komplex, ist aber fest definiert und erfordert vom Spieler keine Entscheidung.
Am Ende gewinnt die Hand mit der höheren Punktzahl. Bei einem Unentschieden verlieren Einsätze auf Player und Bank in der Regel, während Tie-Wetten mit einer Quote von 8:1 oder 9:1 ausgezahlt werden.
Auszahlungen im Überblick
| Wette | Auszahlung | Hausvorteil |
|---|---|---|
| Player | 1:1 | ca. 1,24 % |
| Banker | 1:1 (5 % Kommission) | ca. 1,06 % |
| Tie | 8:1 oder 9:1 | ca. 14,4 % |
Für Einsteiger empfiehlt es sich, zunächst mit kleinen Einsätzen zu üben und sich auf die Bank- oder Player-Wette zu konzentrieren. So lässt sich das Spielgefühl entwickeln, ohne unnötiges Risiko einzugehen.
